Nach einem erholsamen und zugleich erfrischenden Urlaub kehrt der Samowar wieder in sein trautes Wohnzimmer zurück. Und Ihr könnt somit wieder jeden Mittwoch erquickenden Soul, Funk, Reggae und ähnliches erleben. Mal live gespielt von Sensi Simons Samowar-Band, mal aufgelegt von uns “bag of goodies”-DJs Emanuela De Luca & Marc Bohlmann. Und genau diese Mischung ist es, die den Samowar-Mittwochabend im Mancuso in Tübingen so beliebt macht.
Die Musik ist perfekt durchdacht, endloses Gejamme gibts hier nicht — zum Glück. - Schwäbisches Tagblatt
Richtig, bei Samowar handelt es sich nicht um eine endloses Jamsession. Stattdessen schreibt Sensi Simon fleißig ausgreifte Songs und schafft es dennoch, sich und seinen hochkarätigen Musikern genug Freiraum für die ein oder andere Improvisation zu geben.
Langeweile keimt somit erst gar nicht auf, was auch daran liegt, dass wir uns mit unseren Platten geschickt vor, zwischen und nach dem Live-Set einklinken; nahtlos und ohne großes Wenn und Aber. Da kommt es dann auch des öfteren vor, dass das Publikum schon in der Pause am Grooven und Tanzen ist und für den Rest des Abends damit auch nicht mehr aufhört. Aber das soll uns nicht stören.
Ob schönes oder schlechtes Wetter, wir senden Euch gute Laune direkt ins Ohr. Seit Anfang Juli sind wir Teil der Futurama-Radioshow und sind deshalb von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr Live On Air. Zu hören auf der Wüsten Welle 96,6 MHz, im Kabel auf 97,45 MHz, im Stadtnetz Rottenburg auf 101,15 MHz und im Internet über den Wüste-Welle-Live-Stream. Wir hören uns.
Wir sind eine Woche unterwegs!
Wir sehen uns nächste Woche wieder, bei Soul Baggage.
Boogaloo, Soul, Funk, Reggae und Beat live gespielt von “Sensi Simons Samowar Band”. Und Weil wir uns auf DJ-Reisen in Montenegro befinden, gibt es heute J.Itor (Funkdudler) an den Plattentellern zu hören.
Das letzte Mal Samowar vor der Sommerpause, denn bis Anfang September packen wir unseren Samowar in den Koffer und fahren in den Urlaub.
Für Euch also nochmal die Gelegenheit, Boogaloo, Soul, Funk, Reggae und Beat zu hören: live von “Sensi Simons Samowar Band” und davor, dazwischen und danach von Emanuela De Luca & Marc Bohlmann aufgelegt.
Funk bleibt Funk und Soul bleibt Soul — könnte man meinen. Ist aber nicht so. Schließlich hatten wir schon immer eine ganz eigene Vorstellung von Soul und Funk, wie auch eine eigene Vorstellung davon, was eine gute Party ausmacht. Weshalb sich unser neu ins Leben gerufener Soul-Baggage-Abend auch deutlich von anderen Funk- und Soul-Parties unterscheiden wird.
Wer schon so lange im DJ-Business tätig ist, wie J.Itor, Emanuela De Luca & Marc Bohlmann, der hat verständlicher Weise auch eine entsprechend große Plattensammlung. Vorallem aber zeichnet sich der Inhalt unserer Plattenregale durch seine Vielseitigkeit aus. Und als DJs, die gerne über den Tellerrand hinausschauen, ist es für uns nach wie vor eine spannende Herausforderung, unterschiedliche Musikstile und -facetten gekonnt zusammenzuführen und verschmelzen zu lassen.
Was also könnt Ihr bei “Soul Baggage” zukünftig erwarten?
Sicherlich kein stures “Wir spielen nur Original-45s” Posertum und auch kein die Ohren verstopfendes “Wir spielen nur Hits”-Gehabe.
Stattdessen herzzereissenden Soul, der die Damen nur so dahinschmelzen lässt. Funk- und Boogie-Breaks die mächtig in die Beine und in die Hüften fahren und natürlich auch etwas OldSchool-HipHop, schließlich haben die frühen HipHop-Champs gezeigt, wie man Funk und Soul auf eine neue Ebene hievt.
Schock! Die nächste Ausgabe des “Straight No Chaser”-Magazins wird zugleich die Letzte sein. Die Gerüchteküche berichtete schon seit geraumer Zeit, dass das beliebte Musikmagazin vor dem Aus steht. Nun hat Paul Bradshaw das Ende der Printausgabe verkündet.
Seit zwanzig Jahren begleitet uns der “Straight No Chaser” nun schon und nicht umsonst sind wir schon seit längerer Zeit im Besitz eines Abonnements. Ein Grund, warum wir den Chaser so gerne gelesen haben, liegt darin, dass er schon immer weit vorne war, wenn es um das Aufdecken neuer Strömungen in der Clubkultur und das Entdecken neuer Bands und DJs ging. Aber auch die zahlreichen Plattenkritiken und all die Playlists diverser DJs sorgten dafür, dass man mit jeder neuen Ausgabe auf bislang unbekanntes oder schlicht noch nicht erkanntes Musikmaterial aufmerksam gemacht wurde. Und auch in Sachen Aufmachung und Design setzten die Macher immer wieder neue Akzente — schon das ungewohnt dicke und rauhe Papier sorgte für unglaublichen Lesespaß.
Schon seit längerem wurde darüber diskutiert, wohin der Weg gehen soll. Im Februar noch berichtete uns Simone Serritella, dass der “Straight No Chaser” zukünftig mehr in Richtung Life-Style-Magazin gehen will. Im ein oder anderen Forum wurde seit Juni über das bevorstehende Aus der Print-Ausgabe gesprochen, mit der kommenden Augustausgabe ist nun also Schluß.
Stattdessen wird es verstärkt im WorldWideWeb weitergehn, wie Paul Bradshaws Worten zu entnehmen ist:
… the outcome of all these discussions is that in an age of instant information we should go deeper, more cultural, more artistic… more radical… and to do this we need to get off the production treadmill and initiate a new era of Straight No Chaser.
Initially, we plan to step up and extend our interactive web presence - which to our shame we've pretty much neglected (apart from Chris T's tremendous efforts on the Chaser Myspace!). The aim is to continue to maintain our unique and ongoing relationship with that wealth of global talent consistently producing music both in those home studios and live onstage.
Man darf also gespannt sein, was sich zukünftig auf der Website von “Straight No Chaser” tun wird. In der globalen Printlandschaft bleibt dennoch ein Loch zurück, dass die momentan bestehende Alternativen nur teilweise zu Füllen vermögen. Andererseits wissen wir aus eigener Erfahrung, dass man ohne große Umschweife und mit wenig Geld auch aus der “Provinz” heraus ein meisterliches Magazin herausgeben kann. Die Mutigen unter Euch mögen hervortreten!
Rechtzeitig zum Stadtfestwochenende kommt der Sommer wieder! Wir können uns also auf zwei berauschende Stadfesttage freuen und den Regenschirm getrost zu Hause lassen. Und für all diejenigen unter Euch, die noch nie auf einem Tübinger Stadtfest waren (ja, sowas gibt es), hier ein paar erleuternde Worte:
Heute um 17.00 Uhr wird unser geliebter Oberbürgermeister Boris Palmer auf dem Marktplatz das Tübinger Stadtfest 2007 eröffnen. Und anschließend werden sich zwei Tage lang jede Menge Menschen in den Altstadtgassen und auf der Neckarinsel tummeln, sich kühlem Bier, Wein und Bockwurst hingeben und diversen musikalischen (und manchmal auch nicht musikalischen) Attraktionen beiwohnen.
Weil wir aber das diesjährige Stadtfest nicht gänzlich den Blaskappellen und Blues-Rock-Combos dieser Stadt überlassen wollten, haben wir uns kurzerhand entschlossen, selbst ins Geschehen einzugreifen. Wer also das Freiluft-Flair des Tübinger Stadtfests mit einer Brise Clubkultur verbinden möchte, soll sich ab 19.00 Uhr im maTeo in der Hinteren Grabenstraße / Kelternplatz einfinden.
Zu hören gibt es dort feine Clubmusik der souligen und elektronischen Art, zu Trinken leckeren Wein und kühles Bier und zu sehen gibt es Emanuela De Luca, Marc Bohlmann und andere schöne Menschen. Wenn das nichts ist.
Um 22.30 Uhr lohnt sich dann übrigens ein kleiner Spatziergang zur Sudhausbühne am Haagtorplatz. Dort wird uns Sensi Simon samt seiner Samowar-Band auftreten und unsere ansonsten jeden Mittwoch stattfindende Clubsession ins Konzertformat bringen. Heißen Tee gibt es keinen, es scheint ja schließlich die Sonne.
Dubtribe Soundsystem -Sunshine’s Theme
erschienen als 12” (Organico, 1994)
Vibe Tribe Soundsystem -Let The Sun Shine
erschienen auf der Vibe Tribe Soundsystem LP (Inna Riddim / Culture Dom Rec., 1994)
DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince -Summertime
erschienen auf der Homebase LP (Zomba, 1991)
Am Wochenende soll es endlich wieder Sommer werden und da können wir natürlich nicht umhin, Euch sogleich eine neue Episode unserer “Sommer Songs 2007” zu präsentieren. Zumal wir mit Manfred Banton aka Freddub unseren ersten Gast-Kolumnisten vorstellen dürfen. Aber lassen wir den Herrn doch gleich selbst zu Wort kommen:
Als Reggae-Fan in San Francisco zur House Musik bekehrt — dabei haben mir Dubtribe-Sound-System sehr geholfen. Obwohl sie an sich nichts mit Reggae oder Dub zu tun haben, hatten mir ihr warmer, wohltuender Sound und ihre positiven Lyrics ein Törchen geöffnet.
San Francisco Mitte der 90er Jahre: “Underground”-House-Parties in duften Locations, die durch originelle Flyer beworben wurden — wäre auch zu blöd gewesen, sich da nicht für diese Musik zu interessieren.
Anders bei “deutschem” Reggae aus den frühen 80er Jahren — eigentlich nicht unbedingt meine bevorzugte Richtung. Habe vom Vibe Tribe Soundsystem vorher und nachher nie wieder was gehört (Sänger Don Abi hat ja eine gewisse Karriere gemacht). Reggae und Sonne — irgendwie schon ziemlich Klischee, aber für mich definitiv ein Sommer-Tune.
Und zu guter Letzt — na ja, ist doch klar: kalifornische Sonne, Riesen-Swimming-Pool, lauter Schönheiten in knappsten Knappheiten und Cocktails bis zum Abwinken … dazu ein lockeres HipHop-Stück, das ohrwurmt — wat willste mehr?!?
Manfred Banton aka Freddub kennen wir alle von seiner Digitaria-Radioshow auf der Wüsten Welle (jeden Freitag von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr auf 96,6 MHz), in der er Neues und Altes, vorallem aber Schönes und Hörenswertes aus der Welt des Dubs, des Reggaes, des Dubsteps und andere Dinge vorstellt. Ausserdem legt er am Freitag, den 27.07.2007 zusammen mit Jah Hops (Roots Disko) im Mancuso Dubstep und Grime auf.
Was macht eigentlich eine gute Radioshow aus? Das haben wir uns in letzter Zeit des öfteren gefragt; aus vielerlei Gründen.
Zu Beginn des Jahres hatten wir ja in unserem Newsletter angekündigt, dass wir uns an einer Empfehlungsliste von hörenswerten Internet-Radioshows versuchen wollen. Und da gilt es natürlich zuerst einmal ein paar Kriterien aufzustellen, nach denen dann all die Radioshows gesichtet, geprüft und für gut empfunden werden können. Und während unsere Empfehlungsliste langsam Form annimmt, zeitgleich sich eine gänzlich unerwartete Möglichkeit aufgetan hat, von der wir allerdings noch gar nichts verraten wollen, ist jetzt erst einmal Eure Meinung gefragt!
Abstimmen sollt Ihr und uns so mitteilen, was Eurer Meinung nach eine gute Radioshow eigentlich ausmacht.
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